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Tipp 2 gegen "Aufschieberitis"

Tipp Nr. 2

Kleine Schritte, um großartige Unterlagen zu erhalten

 

Glaubst Du, dass Reinhold Messner sich heute vornimmt, einen Berg wie z.B. den Mount Everest zu besteigen und gleich morgen geht es los? Natürlich nicht. Eine solche Tour muss strategisch geplant werden. Nicht nur Ausrüstung, Fitness, Verpflegung usw. werden geplant. Auch Etappenziele auf dem Weg zum Gipfel werden eingeplant. Ein solches Ziel kann auch Reinhold Messner nicht ungeplant erreichen.

Warum ich das erzähle? Wenn Du beim Thema Bewerbung schreiben an Aufschieberitis leidest, kann es Dich unterstützen, wenn Du das Schreiben Deiner Unterlagen planst.

 

Wenn Dir immer wieder im Kopf rumschwirrt: „Oh, Gott, ich muss ja noch diese verdammte Bewerbung schreiben!“ (Vielleicht schwirrt dieser Gedanke ja schon seit Wochen so umher?), dann kann ich mir vorstellen, dass es Dir sehr leicht fällt, diese Gedanken immer wieder wegzuschieben.

 

Deshalb bitte ich Dich, auch Deine Bewerbungsunterlagen einfach mal in kleine Schritte (einzelne Stationen auf Reinhold Messners Weg zum Gipfel) zu unterteilen. Wie Deine Unterteilung aussieht, weiß ich  nicht. Ich stelle Dir mein Kopfkino vor, wie ich es unterteilen würde. Wenn Du andere Vorstellungen von Etappenzielen hast, kein Problem.

 

Hier mein Vorgehensweise:

(Ich weiß in diesem Fall schon, als was ich mich wo bewerben werde.)

 

Deckblatt   (Tag 1)

  • Ich mache mir Gedanken um mein Bewerbungsfoto und vereinbare einen Termin für die kommende Woche beim Fotografen.
  • Im Kopf kümmere ich mich schon mal um ein angemessenes Layout für mein Deckblatt und setze es bis zum Termin beim Fotografen um.

Bewerbungsmappe   (Tag 2)

  • Da ich ja eh ständig unterwegs bin, kann ich ja auf einem dieser Wege auch gleich meine Bewerbungsmappe, die ich gerne verwenden möchte, kaufen. Dabei fällt mir ein, dass ich noch schnell nachschauen muss, ob ich noch festes Kopierpapier für die Unterlagen zuhause habe. Nicht zu vergessen, die passende Briefmarke und der große Umschlag für meine perfekte Bewerbung.

Lebenslauf    (Tag 3, 4 und 5)

  • Das Layout vom Deckblatt verwende ich so oder in abgewandelter Form auch auf meinem Lebenslauf und dann starte ich mit der Erstellung meines persönlichen Lebenslaufs. Der ist fertig, wenn ich die Bilder vom Fotografen abholen kann.

Persönliches Profil    (Tag 6 und 7)

  • Da es für das Profil keine Vorgaben gibt, kann ich hier kreativ werden und mir eigene Gedanken zu Struktur und Aufbau machen. Wenn ich merke, dass mir gar keine Ideen kommen, stelle ich das Profil erst einmal zurück. Die Unterlagen sollen ja raus und wenn in meinem Kopf eine Bremse ist – macht nix. Geht notfalls auch ohne. Bitte nicht ganz aus Deinem Kopf streichen, nur warten, bis DIE Idee da ist und umgesetzt werden kann.

Anlagen und Zeugnisse    (Tag 8)

  • Meine Zeugnisse und Anlagen, die ich meiner Bewerbung beifügen möchte, liegen ja (hoffentlich auch bei Dir) in einer extra Mappe und sind somit gleich griffbereit. Ggf. muss ich die eine oder andere Anlage noch kopieren.

Kontrolle    (Tag 9)

  • Bevor ich die Unterlagen jetzt wirklich losschicke, drucke ich alles aus und lasse es nach erster Durchsicht über Nacht liegen und schaue am nächsten Tag noch einmal mit Adleraugen drüber. Erst dann geht meine Bewerbung in die Post oder aud den Email Weg.

 

Ich hoffe, Du hast jetzt ein Gefühl dafür bekommen, dass es wichtig ist, sich immer soviel vorzunehmen, wie realistisch ist. Du solltest eine große Aufgabe, die unter Umständen sogar neu und fremd ist, in kleine Ziele unterteilen. Für meine allererste Bewerbung habe ich glatte 9 Tage angesetzt. Für meinen allerersten Entwurf. Auch da kommt irgendwann Routine rein und es fällt mir dann bestimmt leichter. Reinhold Messner ist vermutlich auch im Harz angefangen, die Berge zu besteigen. Um dann festzustellen: Geht ja, ich kann auch noch mehr schaffen. Wie im wahren Leben.

 

Auch ich mache es so. Täglich und immer wieder. Große Aufgaben breche ich zu kleinen Aufgaben herunter. Damit es mich nicht überfordert und ich bei jedem Etappenziel stolz auf mich sein kann. Etwas geschafft zu haben. Etwas in Angriff genommen zu haben. Kein schlechtes Gewissen haben zu müssen und ich mich gut fühlen kann!!

 

Wobei der wichtigste Punkt ist: Fang an! Den perfekten Weg zum Ziel gibt es nicht und vielleicht musst Du einfach anfangen, um in den Fluss zu kommen. Ich hoffe sogar, dass es Dir dann Spaß macht DEINE ganz persönlichen und individuellen Unterlagen zu erstellen.

 

Wenn es dennoch Stolpersteine gibt und Du nicht so wirklich in Schwung kommst, ruf an und vereinbare einen Termin. Gemeinsam bewegen wir viel.

 

In den nächsten Tagen kommt Tipp 3.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Deine

Ina Meyer

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Ute (Freitag, 27 Dezember 2013 08:53)

    Das ist genial gegen Aufschieberitis, denn es sind kleine überschaubare Schritte, die einen nicht lähmen, weil man denkt, dass man diesen riesigen Berg nicht bewältigen kann! Du bist super!