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Stellenausschreibungen analysieren

Stellenausschreibungen analysieren

Thorben Wengert / Pixelio.de
Thorben Wengert / Pixelio.de

 

Stellenausschreibungen sagen oft wenig über den ausgeschriebenen Job aus, fordern dem Bewerber aber viel ab.

 

Ich habe in der Praxis festgestellt, dass zwischen ausgeschriebenem Anspruch und der Wirklichkeit häufig Welten liegen.

 

Viele Stellenausschreibungen sind meistens so getextet, als würde das Unternehmen nur Nobelpreisträger einstellen - Ansprüche der Unternehmen sind so übertrieben formuliert und können von kaum einem mir bekannten Menschen erfüllt werden.

 

Rike /Pixelio.de
Rike /Pixelio.de

 

Ich persönlich denke, dass die Qualitätsanforderungen so hoch sind, um schon im vornherein "unnötige" Bewerbungen auszusortieren. Inhalte von Stellenausschreibungen orientieren sich oft an dem Wunschbild der Unternehmen (siehe auch Blog-Artikel "(Zu) hohe Anforderungen in der Stellenausschreibung). Es wird alles aufgelistet, was ein Unternehmen sich wünscht - oft muss dieser Mitarbeiter allerdings noch "gebacken" werden.

Stellenausschreibungen sollten Sie genau lesen und analysieren. Oft verstecken sich so genannte "Muss!" und "Kann!" Kriterien.

 

"Muss!" Kriterien:

Bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse werden in Stellenangeboten regelrecht eingefordert. Decken Sie diese nicht ab, können Sie sich eine Bewerbung meist sparen.

 

Dennoch gilt auch hier meine Devise:

"Nicht bekommen haben Sie den Job ja schon! Sie können nichts verlieren - nur gewinnen!"

 

"Muss!" Anforderungen erkennen Sie an Formulierungen wie:

  • .... ist erforderlich
  • .... ist von höchster Priorität
  • .... wird vorausgesetzt
  • .... muss nachgewiesen werden
  • .... in jedem Fall
  • .... ist zwingend
  • Ihre Erfolgsvoraussetzungen: ....
  • Das bringen Sie mit: ....
  • .... sind für Sie selbstverständlich
  • ....
  • ....
  • ....

 

 

"Kann!" Anfoderungen

 

Über die "Muss!" Anforderungen hinaus äußern Unternehmen in Stellenausschreibungen ihr Wünsche, die so genannten "Kann!" Anforderungen.

 

Die "Kann!" Anforderungen erkennen Sie an Formulierungen wie:

  • Idealerweise verfügen Sie über ....
  • .... wäre ideal
  • Erfahrungen ... erwünscht
  • Sie bringen möglichst mit: ....
  • .... wären von Vorteil
  • Hilfreich sind Kenntnisse ....
  • ....
  • ....
  • ....

 

 

Bei diesen Anforderungen ist klar, dass Sie sich in entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten auch nach Antritt der Stelle einarbeiten können. Je mehr Sie allerdings von diesen "Kann!" Anforderungen schon mitbringen, desto eher sagt das Unternehmen "ja" zu Ihnen, denn desto eher kann Ihr neuer Arbeitgeber Sie voll einsetzen und desto weniger Zeit und Geld muss er in Sie investieren.

Fazit:

Gehen Sie möglichst auch auf alle "Kann!" Anforderungen ein. Belegen Sie diese möglichst mit schriftlichen Nachweisen oder Beispielen aus Ihrer bisherigen Praxis.

 

Fehlen Ihnen "Kann!" Anforderungen, signalisieren Sie Ihre Bereitschaft (aber nur, wenn es auch so ist!), sich in diesem Bereich möglichst schnell weiterzubilden.

 

Und denken Sie daran:

"Nicht bekommen haben Sie den Job ja schon! Sie können nichts verlieren - nur gewinnen!"

 

Bis zum nächsten Blog.

Gerd Altmann / Pixelio.de
Gerd Altmann / Pixelio.de

Ihre

Ina Meyer

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